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Partnerschaft
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Partnerschaft bezeichnet eine gleichzeitig sexuelle und soziale Gemeinschaft zwischen zwei Menschen (Zweierbeziehung). Als Oberbegriff bezeichnet Partnerschaft seit den 1970er-Jahren alle auf Dauer angelegten sexuellen Beziehungen, ohne Ansehen der Rechtsform der Beziehung und ohne Ansehen der sexuellen Orientierung oder der Haushalts- und WohnverhĂ€ltnisse der Beteiligten. Der Begriff âPartnerschaftâ kann also umfassen:
âą Ehen, eingetragene Partnerschaften, eheĂ€hnliche Gemeinschaften (âwilde Ehenâ) und feste Liebesbeziehungen
âą gleichgeschlechtliche und gemischtgeschlechtliche Gemeinschaften
âą Lebensgemeinschaften, Beziehungen von Paaren ohne gemeinsamen Haushalt, Fernbeziehungen
âą die Einzelbeziehungen (Dyaden), die einer Dreiecksbeziehung (oder noch gröĂeren Systemen) zugrunde liegen, etwa im Kontext von Vielehen oder von Polyamorie
Eine Partnerschaft ist zumindest in ihrem Ursprung sexuell motiviert, wobei âSexualitĂ€tâ im Sinne der Verhaltensbiologie zu verstehen ist und nicht zwingend im Sinne von genitalen Sexualpraktiken. Auch ist die langfristige Entwicklung der SexualitĂ€t des Paares als Definitionskriterium ohne Belang; der Begriff kann sexuell aktive Paare ebenso einschlieĂen wie sexuell inaktive Paare oder Paare, die in einer offenen Beziehung leben. Lebensgemeinschaften und LebensbĂŒnde von Freunden, Geschwistern und andere, zwischen denen keine sexuellen Beziehungen bestehen, werden jedoch nicht als Partnerschaft bezeichnet. Reine Sexbeziehungen genĂŒgen den Definitionskriterien fĂŒr eine Partnerschaft deshalb nicht, weil hier die soziale Zusammengehörigkeit fehlt.
In einem engeren Sinne bezeichnet Partnerschaft auch die Selbstverpflichtung, die zwei Menschen, die sich auf gleicher Augenhöhe begegnen, in einer auf dauerhaften Bestand angelegten sexuellen Beziehung eingehen.
Contents
âą Deutschland
âą Gesundheit
âą Siehe auch
âą Literatur
âą Weblinks
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Geschichte der Partnerschaft im deutschsprachigen Raum
Siehe auch
:
Geschichte der Ehe
Die Monogamie ist durch das Christentum nicht entstanden, erfuhr durch diese Religion jedoch eine so starke sittliche BegrĂŒndung, dass sie in der westlichen Welt bis heute Leitbild geblieben ist. Das Christentum kennt die Ehe als jĂŒdische Tradition bereits im Evangelium (z. B. Johannes 2,1â12), zum Sakrament wurde sie allerdings erst unter dem Einfluss von Augustinus.cite-ref-1[1] In seinem um 400 entstandenen Traktat De bono coniugali bestimmte Augustinus als Zweck der Ehe nicht nur die Fortpflanzung, sondern auch die âfreundschaftliche Geselligkeitâ von Mann und Frau, d. h. Treue und Vertrauen; deren Wert veranschlagte er so hoch, dass er die Ehe fĂŒr unauflöslich hielt.cite-ref-2[2] Das Scheidungverbot, an dem die meisten christlichen Kirchen und insbesondere das Eherecht der katholischen Kirche bis heute festhalten, war ĂŒberdies bereits im Evangelium begrĂŒndet.cite-ref-3[3] Im Mittelalter entwickelten Theologen trotz der Vorstellung von der Ehe als gottgewollter Lebensform die Auffassung, dass die Ehelosigkeit eine noch höhere Einrichtung sei.cite-ref-4[4]
Luther griff im 16. Jahrhundert den Zölibat an und bestritt den sakramentalen Charakter der Ehe. Bei Ehebruch und böswilligem Verlassen lieĂ er nicht nur eine Trennung von Tisch und Bett, sondern fĂŒr den unschuldigen Teil sogar die Möglichkeit einer Wiederverheiratung zu. Nachdem die Ehe in die Hand der protestantischen Obrigkeit gefallen war, wurde sie allerdings auch strenger als jemals zuvor normiert; nichteheliche Lebensgemeinschaften sowie vor- und auĂereheliche sexuelle Beziehungen wurden kriminalisiert und verboten â eine Praxis, der sich die katholische Kirche bald anschloss.cite-ref-5[5] Die Arbeitswelten von Frau und Mann waren, wie Heide Wunder aufgewiesen hat, in der frĂŒhen Neuzeit allerdings noch komplementĂ€r und gleichberechtigt nebeneinander; eine Festlegung des weiblichen Beitrages auf eine von der Wirtschaftswelt abgeschiedene private hĂ€usliche SphĂ€re begann erst mit der Entstehung der bĂŒrgerlichen Gesellschaft.cite-ref-6[6]
Die Zivilehe und damit auch die Möglichkeit einer Ehescheidung wurden in Deutschland nach dem Vorbild des französischen Code civil eingefĂŒhrt: in den französisch besetzten Gebieten erstmals 1798, in Bremen und Oldenburg 1855, in PreuĂen 1874. Mit dem 1875 in Kraft getretenen Reichsgesetz ĂŒber die Beurkundung des Personenstands und die EheschlieĂung wurde die Zivilehe im gesamten Deutschen Reich bindend. In der Schweiz wurde ebenfalls 1875 ein entsprechendes Zivilstandsgesetz verabschiedet.cite-ref-7[7] Ăsterreich fĂŒhrte die obligatorische Zivilehe erst 1938 unter der nationalsozialistischen Besatzung ein.cite-ref-8[8]
Das Eherecht ist in der Schweiz im Zivilgesetzbuch und in Ăsterreich durch das Ehegesetz geregelt. In Deutschland bzw. der Bundesrepublik Deutschland ist es seit dessen Inkrafttreten im Jahre 1900 durch das BĂŒrgerliche Gesetzbuch geregelt. Dieses sah zunĂ€chst vor, dass der Mann Wohnort und Wohnung bestimmte und âin allen das gemeinschaftliche eheliche Leben betreffenden Angelegenheitenâ entscheiden dĂŒrfe; die Frau verfĂŒgte â von gewissen persönlichen VorbehaltsgĂŒtern abgesehen und sofern keine GĂŒtertrennung, GĂŒtergemeinschaft, Errungenschafts- oder Fahrnisgemeinschaft vereinbart war â ĂŒber kein Eigentum, war auf den âhĂ€uslichen Wirkungskreisâ beschrĂ€nkt und verpflichtet, das gemeinschaftliche Hauswesen zu leiten, konnte vom Manne aber Unterhaltsleistungen erwarten.cite-ref-9[9] Diese Bestimmungen wurden nach und nach dem sich wandelnden GeschlechterverstĂ€ndnis angepasst. Der âGehorsamsparagraphâ (§ 1354 BGB), der dem Mann in ehelichen Dingen das letzte Wort gab, wurde 1957 ersatzlos gestrichen, neuer gesetzlicher GĂŒterstand wurde die Zugewinngemeinschaft. Mit dem 1976 verabschiedeten Gesetz zur Reform des Ehe- und Familienrechts fiel schlieĂlich auch die Festlegung der Frau zur HaushaltsfĂŒhrung.cite-ref-10[10]
In der Mitte des 20. Jahrhunderts begann in der Bundesrepublik Deutschland die Gleichstellung nichtehelicher Partnerschaften mit ehelichen, ein Prozess, der sich in vielen Einzelschritten vollzog und dessen Auftakt 1957 die Novellierung des Gesetzes ĂŒber Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung (AVAVG) war; dessen ĂŒberarbeiteter § 149 bestimmte, dass auf die Arbeitslosenhilfe nicht nur das Einkommen eines Ehepartners, sondern auch das Einkommen eines Partners angerechnet werden kann, mit dem der Arbeitslose in eheĂ€hnlicher Gemeinschaft zusammenlebt.cite-ref-11[11] Weitere Stufen waren das Nichtehelichengesetz von 1969, die Kindschaftsrechtsreform von 1998 und die Unterhaltsreform von 2008.cite-ref-12[12] In vielen Bereichen, etwa bei der Einkommensteuer, im Erb- und im Adoptionsrecht, werden nichteheliche und eheliche Gemeinschaften aber weiterhin ungleich behandelt. Paare können sich allerdings auch ohne Trauschein bzw. eingetragene Lebenspartnerschaft einige VersicherungsvertrĂ€ge teilen.cite-ref-13[13]
Der von der Gesellschaft ausgeĂŒbte und der gefĂŒhlte Druck auf heterosexuelle Paare, zu heiraten, wenn sie einen gemeinsamen Haushalt bilden (und ein Kind bzw. Kinder haben) wollten, nahm im spĂ€ten 20. Jahrhundert europaweit kontinuierlich ab, wenn auch unterschiedlich schnell. So wurden etwa 1999 in Italien 9 Prozent aller Kinder auĂerhalb einer Ehe geboren, in Schweden hingegen 55 Prozent. Im deutschsprachigen Raum betrugen diese Quoten in den âalten BundeslĂ€ndernâ Deutschlands 18 Prozent, in den neuen 50 Prozent (in Ăsterreich 30 Prozent).cite-ref-14[14] Umgekehrt nahm unter gleichgeschlechtlichen Partnern das BedĂŒrfnis zu, nicht nur von der Gesellschaft geduldet und anerkannt zu werden, sondern auch eine vom Staat anerkannte Ehe eingehen zu können.
Eine gleichgeschlechtliche Ehe, wie sie im frĂŒhen 21. Jahrhundert z. B. in den Niederlanden, Belgien und Spanien eingefĂŒhrt wurde, ist in Deutschland seit 2017 möglich. In der Schweiz trat 2007 das Partnerschaftsgesetz und in Ăsterreich 2010 das Eingetragene Partnerschaft-Gesetz in Kraft.
Demografie und Statistik
Deutschland
Im Jahre 2009 wurden in Deutschland rund 18.312.000 Ehepaare, rund 2,6 Mio. unverheiratete gemischtgeschlechtliche Paare und gut 63.000 gleichgeschlechtliche Paare (37.000 schwule und 27.000 lesbische Paare) gezÀhlt.cite-ref-15[15] Von den gleichgeschlechtlichen Paaren hatten rund 23.000 (etwa 37 %) eine Lebenspartnerschaft geschlossen.cite-ref-16[16]
| | Paare | Paare |
|---|---|---|
| | Verheiratet | Unverheiratet |
| Anzahl | ca. 18,0 Mio. | ca. 2,6 Mio. |
| Bildungsstand | Bildungsstand | Bildungsstand |
| Mann höher | 31 % | 22 % |
| Frau höher | 9 % | 14 % |
| Altersvergleich | Altersvergleich | Altersvergleich |
| Mann Àlter | 74 % | 68 % |
| Frau Àlter | 16 % | 23 % |
Das Statistische Bundesamt ermittelte 2009 in einem Mikrozensus folgende Daten ĂŒber gemischtgeschlechtliche Paare in Deutschland:cite-ref-17[17]
⹠Bei 61 % der Paare haben die Partner den gleichen Bildungsabschluss, bei 30 % der Paare hat der Mann den höheren Bildungsabschluss.
⹠Bei 73 % der Paare ist der Mann Àlter als die Frau, bei 10 % sind beide Partner gleich alt.
âą 47 % der Paare haben einen Altersunterschied von weniger als vier Jahren, nur bei 6 % ist der Unterschied gröĂer als 10 Jahre.
⹠87 % der Paare sind deutsch-deutsche Paare, 7 % sind deutsch-auslÀndische Paare.
Die Tabelle rechts zeigt deutliche Unterschiede zwischen verheirateten und unverheirateten Paaren auf.
Psychologische Perspektive
Die Freiheit von Frauen und MĂ€nnern, aus einer unglĂŒcklichen Partnerschaft auszuscheiden, ist etwas historisch sehr Junges. De jure entstand sie erst mit der Zivilehe, und allgemein zugĂ€nglich wurde sie sogar erst mit der EinfĂŒhrung des ZerrĂŒttungsprinzips (in Deutschland 1976 mit dem 1. EheRG). Wirtschaftliche, soziale oder moralische ZwĂ€nge, die Partnerschaften wie ein Korsett von auĂen zusammenhalten, spielen in reichen westlichen LĂ€ndern eine abnehmende Rolle.
Faktoren erfolgreicher und scheiternder Partnerschaften
Wie Daniel Goleman aufgewiesen hat, ist die wichtigste Determinante des Gelingens und der StabilitĂ€t von Partnerschaften die emotionale und soziale Kompetenz der Beteiligten geworden. Partnerschaften sind nur dann von Bestand, wenn die Partner ĂŒber ausreichende emotionale Selbstwahrnehmung, Selbstkontrolle, Empathie und die FĂ€higkeit verfĂŒgen, sich selbst und den anderen zu beruhigen.cite-ref-18[18] Detaillierte empirische Studien, die Golemans Vermutungen bestĂ€tigen, hat in den 1990er Jahren der Psychologe John Gottman durchgefĂŒhrt. Gottman konnte insbesondere vier schlechte Kommunikationsgewohnheiten (die âapokalyptischen Reiterâ fĂŒr eine Partnerschaft) von Eheleuten identifizieren, die machtvolle PrĂ€diktoren fĂŒr eine spĂ€tere Scheidung sind:
âą Schuldzuweisungen und Anklagen
âą Abwehr, Selbstrechtfertigung und Verleugnung eigener Fehler
⹠Verachtung und GeringschÀtzung des Partners
âą Mauern, Kommunikationsverweigerung und RĂŒckzug
In einer Studie von 2009 hat sich gezeigt, dass persönliche Merkmale (z. B. das SelbstwertgefĂŒhl) bei Frauen einen starken Einfluss auf die Beziehung haben. Bei MĂ€nnern ist das nicht so.cite-ref-19[19] FĂŒr den Bestand einer langjĂ€hrigen Partnerschaft spielt die Ăhnlichkeit der Werte, der Einstellungen, der sozialen Schicht und des Bildungsniveaus eine wichtigere Rolle als die Ăhnlichkeit des Charakters.cite-ref-0-20-0[20]
Nach Ansicht von Gottman sind bei der Kommunikation der Partner fĂŒnf liebevolle Worte notwendig um ein gemeines Wort aufzuwiegen. Sonst bestehe die Gefahr, dass ein Paar in eine Spirale von Verletzungen gerate.cite-ref-0-20-1[20]
In einer Eheberatung oder Paartherapie können Paare mit entsprechenden Problemen unter fachlicher Anleitung lernen und ĂŒben, besser miteinander zu kommunizieren.
PartnerschaftsverlÀufe
Partnerwahl
â
Hauptartikel
:
Partnerwahl
Aufbauphase
Die US-amerikanische Ehetherapeutin Liberty Kovacs dagegen unterscheidet sechs Entwicklungsphasen der Partnerschaft, von denen die spÀteren in vielen FÀllen gar nicht erreicht werden:cite-ref-22[22]
1. SchwĂ€rmerei: Beide Partner betrachten sich gegenseitig als ideal, entdecken Gemeinsamkeiten, sind bereit, sich auf den anderen einzustellen und ihm seine WĂŒnsche zu erfĂŒllen (âHauptsache mit dir zusammen seinâ). VerliebtheitsgefĂŒhle und Sehnsucht nach NĂ€he stehen im Vordergrund.
Die Zufriedenheit mit und die HÀufigkeit von Sex geht in den ersten neun Monaten steil nach oben und fÀllt danach wieder ab.cite-ref-0-20-2[20]
Bestands- und Krisenphasen
1. Erwartungen: Verschiedenheiten und SchwĂ€chen treten zutage. Die Partner kĂŒmmern sich wieder mehr um ihre Interessen. Alltagspflichten rĂŒcken in den Vordergrund. Erste GefĂŒhle der ErnĂŒchterung (oder sogar EnttĂ€uschung) treten auf.
In einer Studie von Stan Albrecht und Philip Kunz schilderten 41 % der befragten MĂ€nner und 57 % der Frauen, dass die Erfahrung ihrer Partnerschaft sehr viel schlechter sei, als sie dies zu Beginn der Partnerschaft erwartet hĂ€tten; 33 % der MĂ€nner und 27 % der Frauen empfanden die Erfahrung als etwas schlechter; nur 20 % der MĂ€nner und 11 % der Frauen beschrieben Erwartung und Erfahrung als einigermaĂen deckungsgleich.cite-ref-23[23]
1. Machtkampf: Mindestens einer versucht, den anderen zu verÀndern, ihn nach seinen Erwartungen zu formen. Möglicherweise treten Misstrauen, Wut und/oder Schuldzuweisungen auf.
2. âVerflixtes 7. Jahrâ: Einer oder beide Partner fĂŒhlen sich eingeengt und verspĂŒren einen Drang, die Partnerschaft aufzugeben.
3. Versöhnung / Arrangements und Kompromisse finden: Die Partner kommen sich wieder ein StĂŒck nĂ€her. Sie erkennen, dass der jeweilige Partner nicht unbedingt zu 100 Prozent den eigenen Erwartungen gerecht werden muss. Sie sind zu Kompromissen bereit und betrachten die Beziehung als ein Geben und Nehmen.
4. Akzeptanz: Beide Partner haben ein Gleichgewicht zwischen NĂ€he und SelbstĂ€ndigkeit entwickelt. Sie genieĂen ihr Zusammensein und nehmen den anderen an, wie er ist.
Die Mehrzahl der Studien, die sich mit dem Wandel von Paaren zu Eltern beschĂ€ftigen, behandeln das Kind als konstanten Stressfaktor (âbelastungstheoretischer Ansatzâ).cite-ref-24[24] Die Verminderung der PartnerschaftsqualitĂ€t im Ăbergang zur Elternschaft ist von der psychologischen Forschung kulturĂŒbergreifend bestĂ€tigt worden.cite-ref-25[25] Die zĂ€rtlichen und erotischen GefĂŒhle fĂŒr den Partner verblassen,cite-ref-26[26] der mĂ€nnliche Partner verliert viel von der Aufmerksamkeit und Zuwendung, die seine Partnerin bisher fĂŒr ihn hatte,cite-ref-27[27] und die QualitĂ€tszeit, die fĂŒr die Partnerschaft bleibt, schwindet drastisch.cite-ref-28[28] Die Rollen- und Aufgabenverteilung des Paares muss umfassend reorganisiert werden, was erheblichen Bedarf an Kommunikation schafft; wenn dem Paar dafĂŒr die Zeit und Kraft fehlt, nehmen Spannungen und dysfunktionales Streiten zu.cite-ref-29[29] Probleme entstehen insbesondere, wenn der mĂ€nnliche Partner aus einer konfliktreichen Familie stammt; MĂ€nner neigen stĂ€rker als Frauen dazu, dysfunktionale Muster aus ihrer Herkunftsfamilie zu tradieren.cite-ref-30[30] Viele Paare meistern den Ăbergang allerdings ohne gröĂere Schwierigkeiten.cite-ref-31[31]
Auflösungsphase und Trennung
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Hauptartikel
:
Trennung (Partnerschaft)
Partnerschaften enden entweder durch die Trennung bzw. Scheidung der Partner, die einvernehmlich oder durch einseitiges âVerlassenâ erfolgen kann, durch ZwangsmaĂnahmen Dritter (z. B. einer Behörde oder eines Richters), oder durch den Tod mindestens eines der Partner. Zu den Wissenschaftlern, die Trennungen einschlĂ€gig erforscht haben, zĂ€hlen Loren Lee (Harvard),cite-ref-32[32] Steve Duck (University of Iowa),cite-ref-33[33] und Diane Vaughan (Columbia University).cite-ref-34[34]
Partnerschaft als Selbstverpflichtung
Die Begrifflichkeit der âPartnerschaftâ von Mann und Frau erscheint zu Beginn des 20. Jahrhunderts und löst von da an allmĂ€hlich das Bild von der Frau als GefĂ€hrtin des Mannes ab.cite-ref-35[35] Sie impliziert die Vorstellung, dass Paare ihre Verantwortlichkeiten und Rollen individuell aushandeln.cite-ref-36[36] Gelegentlich bezeichnet der Ausdruck aber auch ein egalitĂ€res Leitbild, bei dem Frau und Mann im gleichen Umfang erwerbstĂ€tig sind (Doppelkarrierepaar, Double income no kids) und auch die Haus- und Familienarbeit zu gleichen Teilen tragen.cite-ref-37[37]
Gesellschaftliche Normen
Bei den gesellschaftlichen Normen, denen SexualitÀt und Partnerschaft unterworfen sind, können verschiedene Klassen unterschieden werden:
Normen der Partnerwahl
â
Hauptartikel
:
Partnerwahl
Normen der Partnerwahl können beispielsweise Inzest, die Verheiratung bzw. den sexuellen Missbrauch von Kindern oder Jugendlichen, Heterogamie (etwa interreligiöse, interkonfessionelle oder interkulturelle Verbindungen) oder gleichgeschlechtliche Verbindungen Àchten, verbieten oder pönalisieren. Ebenso können sie auch andere Kriterien der Partnerwahl steuern und damit zum Beispiel Konvenienzehen oder Liebesheiraten fördern.
Die Ehe als einzige akzeptierte Form der Partnerschaft
Auch in der Gegenwart gilt in vielen Kulturen die Ehe als zwingende Voraussetzung sowohl fĂŒr die Aufnahme sexueller Kontakte als auch fĂŒrs Zusammenleben von Mann und Frau. AuffĂ€llig hoch ist der Anteil der verheirateten Bevölkerung in Zentral- und Vorderasien sowie in Teilen Afrikas; zu den LĂ€ndern, in denen nur vergleichsweise wenige Einwohner heiraten, zĂ€hlen viele Insel- und Anrainerstaaten der östlichen Karibik.cite-ref-38[38]
Sexuelle Gemeinschaft
â
Hauptartikel
:
Unzucht
In einigen LĂ€ndern der Welt sind gemischtgeschlechtlichen Paaren, die nicht miteinander verheiratet sind, sexuelle Handlungen grundsĂ€tzlich untersagt. Dies gilt etwa fĂŒr Indonesien, Pakistan, die Philippinen, Ăgypten, Iran, Sudan, Afghanistan, Marokkocite-ref-39[39], Saudi-Arabien, Malaysia, Kuwaitcite-ref-40[40] und Katar.cite-ref-41[41]
Haushaltsgemeinschaft
â
Hauptartikel
:
EheÀhnliche Gemeinschaft
,
Konkubinat
und
Wilde Ehe
In einigen LĂ€ndern ist es gemischtgeschlechtlichen Paaren per Gesetz verboten, unverheiratet in einem gemeinsamen Haushalt zusammenzuleben. Dies gilt unter anderem fĂŒr Indonesien, Malaysia, Thailand, die Philippinen, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Omancite-ref-42[42], Iran, Ăgypten, Marokko, Sudan und Somalia.cite-ref-43[43] Auch in zwei Bundesstaaten der USA â Mississippi und Michigan â sind Gesetze in Kraft, die Paaren das unverheiratete Zusammenleben verbieten und mit GeldbuĂen und Haftstrafen belegen; tatsĂ€chlich angewandt werden diese allerdings nur selten.cite-ref-44[44]
In Deutschland war das â als âKonkubinatâ bezeichnete â Zusammenleben ohne Trauschein bis zum Inkrafttreten des Reichsstrafgesetzbuches (1872) verboten.cite-ref-45[45] Faktisch allgemein möglich wurde unverheiratetes Zusammenleben in Deutschland aber erst durch die Abschaffung des âKuppeleiparagraphenâ § 180 StGB (DDR 1968; BRD 1973); die Kuppelei war bis dahin in der Ăberlassung von Wohnraum gesehen worden.cite-ref-46[46]cite-ref-47[47] In Bayern war das unverheiratete Zusammenleben von Paaren noch bis zum 1. September 1970 mit Geld- oder Haftstrafe bedroht gewesen, und zwar auf der Grundlage von Art. 25 des Bayerischen Landesstraf- und Verordnungsgesetzes von 1957, dessen Urheber darin unter bestimmten UmstĂ€nden einen VerstoĂ gegen die öffentliche Ordnung gesehen hatten.cite-ref-48[48]cite-ref-49[49] Das österreichische Strafrecht kennt in der Moderne von vornherein keinen Straftatbestand des Konkubinats. In der Schweiz wurde das letzte kantonale Konkubinatsverbot 1996 (Kanton Wallis) aufgehoben.cite-ref-50[50]
Monogamie als einzige akzeptierte Form der Partnerschaft
â
Hauptartikel
:
Monogamie
,
Offene Beziehung
und
Beziehungsanarchie
Im Christentum, das in der Westlichen Welt die Partnerschaftsnormen bis in die Gegenwart prĂ€gt, wird die Ehe zwischen Mann und Frau als leibliche Einswerdung verstanden und ist folgerichtig untrennbar mit ExklusivitĂ€t und Monogamie verbunden.cite-ref-51[51] In einer Umfrage in Deutschland im Jahre 2021 haben 83 % der Befragten zur Auskunft gegeben, dass ihnen gegenseitige Treue in der Partnerschaft wichtig sei. Treue ist damit dasjenige Partnerschaftsdesiderat, das in dieser Umfrage am hĂ€ufigsten genannt wurde, noch vor âHarmonie und Ruhe findenâ, âsich öffnen, ĂŒber GefĂŒhle sprechenâ und âausreichend Freiraum, Zeit fĂŒr sich selbst habenâ.cite-ref-52[52] Bis in die Gegenwart ist Ehebruch in vielen LĂ€ndern strafbar (z. B. Indonesien, Pakistan, Nigeria, Ăgypten, Philippinen, Uganda, Sudan, Afghanistan, Saudi-Arabien, Taiwan, Ruanda und Brunei).cite-ref-53[53] In der DDR war Ehebruch bis 1955 strafbar, in der Bundesrepublik Deutschland bis 1969, in der Schweiz bis 1989 und in Ăsterreich bis 1997.cite-ref-54[54]cite-ref-55[55] Bigamie ist in Deutschland (§ 172 StGB), Ăsterreich (§ 192 StGB) und der Schweiz (Art. 215 StGB) bis heute strafbar.
Kulturen, in denen traditionell abweichende Normen existieren, also in denen etwa die Vielehe unter bestimmten UmstĂ€nden legal ist, sind in weiten Teilen Afrikas, im arabischen Raum und in Indonesien zu finden.cite-ref-56[56]cite-ref-57[57] In der Westlichen Welt hat seit dem spĂ€ten 20. Jahrhundert die Idee von Polyamory AnhĂ€nger und Verbreitung gefunden. In Deutschland wird der Anteil der polyamor lebenden Bevölkerung auf 0,01 % geschĂ€tzt.cite-ref-58[58] Kritisch stehen auch Teile der Queer-Szene der Monogamienorm gegenĂŒber; hier hat sich â im Anschluss an Pieper and Bauer (2005) â in diesem Zusammenhang der Begriff der âMononormativitĂ€tâ etabliert, wobei diese als Form der HeteronormativitĂ€t verstanden wird.cite-ref-59[59]cite-ref-60[60]
Normen der inneren Ausgestaltung von Ehe und Partnerschaft
Im Anschluss an tradierte Ehenormen wird in vielen Kulturen auch die nicht-eheliche Partnerschaft Normen unterworfen, die deren innere Ausgestaltung regeln.
SexualitÀt
Der Prozess, in dem in der christlichen Welt die Ehe als Sakrament etabliert und damit verkirchlicht wurde, begann im frĂŒhen 5. Jahrhundert bei Augustinus und wurde im Hochmittelalter (Zweites Konzil von Lyon, 1274) abgeschlossen.cite-ref-61[61]cite-ref-62[62]cite-ref-63[63] Kirchenrechtlich wurde die EheschlieĂung dabei als contractio (als Vertrag zwischen den Brautleuten, in Anlehnung ans römische Recht) und als consummatio (Vollzug der Ehe) bestimmt, wobei die Ehe unter Christen immer als Schwelle fĂŒr die AusĂŒbung legitimer SexualitĂ€t verstanden wurde. Obwohl das Christentum das sexuelle Begehren grundsĂ€tzlich als bedrohliches Ăbel bewertet, wird dieses Begehren in der Ehe durch seine VerknĂŒpfung mit der Fortpflanzung entschuldigt.cite-ref-64[64] Das italienische Familienrecht z. B. erkennt es noch heute als einen ausreichenden Scheidungsgrund an, wenn eine Ehe nicht vollzogen wurde.cite-ref-65[65]cite-ref-66[66] Das katholische Kirchenrecht erlaubt die Annullierung einer Ehe, wenn sich herausstellt, dass das Ehepaar, etwa wegen Impotenz, bereits zum Zeitpunkt der EheschlieĂung nicht in der Lage war, den Beischlaf zu vollziehen.cite-ref-67[67]
Eine radikale Umdeutung der SexualitĂ€t erfolgte im frĂŒhen 20. Jahrhundert in der Psychoanalyse Sigmund Freuds, der um eine rein wissenschaftliche Beschreibung der Libido bemĂŒht und der ĂŒberzeugt war, dass die SexualitĂ€t eine der zentralen AntriebskrĂ€fte des Menschen sei, der diesen keineswegs nur zu sexueller, sondern beispielsweise auch zu kultureller BetĂ€tigung fĂŒhre.cite-ref-68[68] Noch weiter als Freud ging Wilhelm Reich, als er 1926 die sogenannte âorgastische Potenzâ als die zentrale Grundlage der Genuss- und ArbeitsfĂ€higkeit des gesunden Menschen postulierte.cite-ref-69[69] Im Anschluss an Reich haben auch die 68er gegen TriebverdrĂ€ngung agitiert und dem Sexualtrieb befreiende Wucht zugeschrieben,cite-ref-70[70] zeitgleich mit dem VerfĂŒgbarwerden der Antibabypille und mit der sexuellen Revolution.cite-ref-71[71]
Dass hier aber nicht nur neue Freiheit, sondern auch ein bisher nicht dagewesener Leistungsdruck entstand, schlug sich bereits in der Forschung von Masters und Johnson (1970) nieder.cite-ref-72[72] In einer Erhebung in Deutschland im Juni 2018 haben 12 % der befragten MĂ€nner und 24 % der Frauen erklĂ€rt, dass ihnen Sex in einer Beziehung egal oder wenig wichtig sei.cite-ref-73[73] Bereits gegen Ende der 1990er Jahre hatte die Verbreitung des Internets die Formierung einer Community von Menschen ermöglicht, die sich als asexuell einstufen und von denen viele sich als Teil der LGBTQIA+-Gemeinschaft verstehen. Viele asexuelle Menschen verlieben sich und leben in Partnerschaften, haben aber kein Interesse an genitaler SexualitĂ€t und manchmal nicht einmal an körperlicher BerĂŒhrung.cite-ref-74[74]
FamiliengrĂŒndung
Ebenso wie in der Legitimierung von SexualitĂ€t wird der Zweck der Ehe traditionell in der Zeugung und Erziehung von Kindern gesehen.cite-ref-75[75] Allerdings bewertet nicht einmal die katholische Kirche die FamiliengrĂŒndung so hoch, dass sie bei Unfruchtbarkeit eine Scheidung oder Eheannullierung erlauben wĂŒrden.cite-ref-76[76] In vielen LĂ€ndern der Welt fĂŒhren Ehe und Partnerschaft zur Geburt von Kindern, weil moderne Mittel der EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung dort entweder unĂŒblich oder nicht erhĂ€ltlich sind. Dies gilt fĂŒr die meisten LĂ€nder in Afrika, in Asien etwa fĂŒr Jemen, Pakistan, Afghanistan und Aserbaidschan, und in Europa fĂŒr viele LĂ€nder auf dem westlichen Balkan, darunter besonders Albanien, wo der Gebrauch von VerhĂŒtungsmitteln bis 1992 gĂ€nzlich verboten war.cite-ref-77[77]cite-ref-78[78]
Staatlicher Antinatalismus und staatliche GeburtenbeschrĂ€nkungen dagegen sind weltweit und historisch seltene PhĂ€nomene; zu nennen sind hier u. a. die Zwangssterilisationen in den USA (1907â1981) und im nationalsozialistischen Deutschland (1934â1945) sowie die Ein-Kind-Politik in der Volksrepublik China (seit 1979; als Drei-Kind-Politik noch heute) und die Zwei-Kind-Politik in Vietnam (seit 1988).cite-ref-79[79]
Unfruchtbarkeit ist ein weitaus stĂ€rker verbreiteter Grund dafĂŒr, dass Paare kinderlos bleiben. In Deutschland haben in einer 2020 durchgefĂŒhrten Befragung 45 % der kinderlosen 30- bis 34-jĂ€hrigen Frauen und MĂ€nner angegeben, dass ihre Kinderlosigkeit ungewollt sei, wobei ein Teil der Befragten allerdings Singles waren, denen es an einem geeigneten Partner gefehlt habe.cite-ref-80[80] Wenn Paare freiwillig auf Kinder verzichten, so kommen dafĂŒr vielfĂ€ltige Motive in Frage (etwa praktische, klimapolitische oder ethische Motive). Allerdings gilt in der Soziologie, bezogen auf Kulturen der Westlichen Welt, die Zeugung eines Kindes als Schwellen-Wendepunkt, der in den meisten Partnerschaften erst spĂ€t erfolgt, nachdem bereits viele andere Stationen absolviert wurden; die Aufbauphase wurde durch die Bestandsphase abgelöst, das Paar ist bereits gemeinsam in Urlaub gefahren, fĂŒhrt einen gemeinsamen Haushalt und hat eventuell auch geheiratet.cite-ref-jck-81-0[81] Im Jahre 2022 wurden in Deutschland rund zwei Drittel der Kinder ehelich geboren.cite-ref-82[82] 2021 haben 82 % aller Kinder in Deutschland mit zwei Elternteilen zusammengelebt; wie viele der (alleinerziehenden) Eltern der ĂŒbrigen zuvor jemals einen gemeinsamen Haushalt mit dem zweiten Elternteil hatten, ist schwer zu ermitteln.cite-ref-83[83] In der Westlichen Welt erreichen viele Paare Schwellen-Wendepunkte wie das Zusammenziehen, Heiraten oder FamiliengrĂŒnden niemals und streben sie eventuell auch gar nicht an.cite-ref-jck-81-1[81]
Wirtschafts- und Solidargemeinschaft
Siehe auch
:
EheÀhnliche Gemeinschaft
Die Ehe ist traditionell eine Wirtschafts- und Solidargemeinschaft. Alle Rechtsordnungen der Welt enthalten Bestimmungen, nach denen Ehepartner, solange sie zusammen leben, einander unterhaltspflichtig sind. Zu Abweichungen zwischen einzelnen LĂ€ndern kommt es jedoch bezogen auf den Trennungsfall. In Finnland, Israel, Japan und Russland z. B. sind Geschiedene finanziell sehr schnell auf sich allein gestellt, wĂ€hrend sie etwa in Indien, Singapur, den USA, Irland, England und Wales langfristige Unterhaltszahlungen erwarten können.cite-ref-84[84] In vielen LĂ€ndern, in denen nichteheliche Lebensgemeinschaften statistisch ins Gewicht fallen, werden diese rechtlich den Ehen zum Teil angenĂ€hert, wobei dies unterschiedlich weit gehen kann. In Deutschland genieĂen eheĂ€hnliche Gemeinschaften nicht die Privilegien von Verheirateten (versagt ist ihnen z. B. das steuerrechtliche Ehegattensplitting und sie können gegeneinander auch keinen Unterhalt einklagen), werden in Bezug auf die Versagung von Sozialleistungen aber wie Verheiratete behandelt.cite-ref-85[85] In Schweden dagegen werden verheiratete Paare von vornherein weniger privilegiert als unverheiratete, beispielsweise gibt es dort keine gemeinsamen SteuererklĂ€rungen;cite-ref-86[86] bei unverheiratetem Zusammenleben ist der finanziell schwĂ€chere Partner im Trennungsfalle per Gesetz (Sambolagen) bis zu einem gewissen Grade vor dem Verlust des Wohnraums geschĂŒtzt.cite-ref-87[87]
Gesundheit
Partnerschaften weisen statistisch vielerlei Korrelationen zum Gesundheitszustand der Partner aus. So haben Menschen in festen Partnerschaften einen etwas höheren Body-Mass-Index (BMI) als Singles. In einer Studie kamen alleinstehende MĂ€nner auf einen Durchschnitts-BMI von 25,7, wĂ€hrend verheiratete Geschlechtsgenossen einen Durchschnitt von 26,6 hatten.cite-ref-ml2015-88-0[88] Bei den Frauen waren die entsprechenden Werte 25,1 und 25,6. Die Regel gilt nicht nur fĂŒr verheiratete, sondern auch fĂŒr zusammenlebende Paare. Verheiratete gaben an, selten Fertiggerichte zu verzehren und weniger auf den Fettgehalt der Produkte zu achten.cite-ref-ml2015-88-1[88] Verheiratete MĂ€nner treiben auĂerdem weniger Sport als unverheiratete.cite-ref-89[89]
Eine im Jahr 1921 begonnene kalifornische Studie, das Longevity Project hatte gezeigt, dass die Ehe vor allem den MĂ€nnern âLebensjahre schenkeâ.cite-ref-ml2015-88-2[88] Andere Studien zeigen, dass vor allem bei Menschen ĂŒber 45 ein guter Gesundheitszustand ĂŒberzufĂ€llig hĂ€ufig mit Verheiratetsein zusammenfĂ€llt.cite-ref-ml2015-88-3[88]
Siehe auch
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Weblinks
Wikiquote: Partnerschaft
â Zitate
Wiktionary: Partnerschaft
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
Anmerkungen und Einzelnachweise
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